…unverhofft kommt oft…(zack, wieder 5 Euro ins Schwein)

Am zurückliegenden Sonntag hatten wir, sehr früüüüh, das Vergnügen den Tabellendritten aus Magdeburg begrüßen zu dürfen. In diesem Zusammenhang, kann mich mal der frühe Vogel.
Nach 2 Niederlagen in Folge waren unsere Nerven, vorsichtig formuliert, ein wenig angespannt. Speziell beim Blick auf die aktuelle Tabellensituation kann man ganz schnell feststellen das eine Fahrstuhlfahrt von Rang 3 auf Rang 8 problemlos möglich ist und darauf hatten wir mal so richtig keine Lust.
Hinein ins Spiel:
Wie üblich war ein Rückstand zu Beginn des Spiels mit flockigen 5 Punkten Pflicht und erste Befürchtungen, dass 3. Spiel in Folge zu verlieren, geisterten durch die Köpfe. Viele kleine Fehler im Aufschlag und eine leichte Nervosität im Allgemeinen waren die Übeltäter.
Aber dann, Hallo, wie Phönix aus der Asche (ein bisschen Heldentum darf es dann schon sein) begannen wir Stück für Stück in unser Spiel zu finden. Die Aufschläge wurden sicherer platziert, die Abwehr stand sehr gut, die Pässe waren variabel und die Angriffe meist erfolgreich. In den Auszeiten hatte der Trainer dann auch nicht wirklich viel zu korrigieren, außer uns immer wieder zu ermahnen dran zu bleiben und vor allem mit Spaß das Spiel zu bestreiten. So zog es sich hin und zack, steht ein 3:0 auf dem Papier. Ein Ergebnis mit den wir nicht wirklich gerechnet haben.
MVP wurde, zum ersten Mal, unsere Libera Ka….wohoo, Kuchen !!
Damit sichern wir uns eine gefestigte Position im Mittelfeld und schauen optimistisch auf das bevorstehende letzte Spiel diesen Jahres in Erkner.
Bis dahin wünschen wir eine frohe Vorweihnachtszeit und ein glückseliges Shopping.

..Nightmare on Sunday…

Am vergangenen Sonntag hatten wir das Team aus Zepernick zu Besuch in unserer „Heimspielhalle“ zu Köpenick und noch vor Beginn des Spiels ein großer Schreckmoment. Die gegnerische Kapitänin verletzt sich in Ihrer Netzzeit und das Einspielen muss vorrübergehend unterbrochen werden. Von uns an dieser Stelle erneut gute Besserung!
Hinein ins Spiel: Zepernick mit sehr gutem Stellungsspiel zwingt uns immer wieder in lange, kraftraubende Ballwechsel die leider häufig zu Gunsten unserer Gegner ausgehen. Wir kämpfen uns immer wieder mühsam heran um dann mit 2-3 flotten Fehlern dem Gegner wieder Luft zum Atmen zu geben. So gestaltet es sich den gesamten Satz hinweg und Zack, weg ist der erste Satz.
Im 2. Satz machen wir dann Vieles besser, trotzen unserem Gegner einen kleinen Vorsprung ab um dann kurz vor Ende bei 24:24 mit der Angst des nächsten Satzverlustes dazustehen. Wir können uns nochmal zusammenreißen und fahren den Satz doch noch ein. Na sieh einer an, es geht doch.
Leider war es nur ein kleines Strohfeuer denn die beiden kommenden Sätze geben wir an Zepernick ab und stehen leider ohne weiteren Punktegewinn da.
Am kommenden Wochenende kommt dann der nächste schwere Brocken mit dem USC Magdeburg zu uns, der es uns mit Sicherheit kein bisschen einfacher machen wird. Wir müssen im Moment tatsächlich mehr über den Kampf ins Spiel kommen (5 Euro ins Schwein) und so wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Aber hey, nach jedem Tief muss ein Hoch kommen (…und nochmal 5 €).
Bis dahin…frohes Frösteln..!! #regionalliga #berlin #sport #volleyball

…über den Kampf ins Spiel gefunden…
Am zurückliegenden, wirklich hässlichen, nasskalten und grauen Sonntag hatten wir die Ehre gegen die jungen Damen des BBSC III antreten zu dürfen.


Irgendwas machen wir falsch. In fast vollständiger Besetzung freuten wir uns über 10 spielfähige Teilnehmerinnen während die BBSCer in voller Hütte und mit 14 Spielerinnen dastanden. Nun ja Masse muss ja nicht zwangsläufig Klasse bedeuten. So kann man sich zumindest selber beruhigen.


Satz 1 war dann das Grauen des Sonntags. Viele Fehler auf beiden Seiten und wirklich kein schönes Spiel. Wir machten ein paar Fehler weniger und gewinnen Satz 1. Wer nun denkt, dass wir das Ganze routiniert runterspielen würden, der liegt leider an diesem Tag falsch. Satz 2 wollten wir wieder einmal den Trainer quälen und versuchten dies mit diversen Taktiken, wie Block weglassen, Dankebälle dem Gegner anbieten und ab und an mal einen Aufschlag versemmeln. Herrlich. Das Geschenk nahm BBSC wortlos an und zack war der Satz auch schon weg. Der 3. Satz sah dann ein wenig besser aus. In allen Situationen ein paar Fehler weniger und der Satz geht ziemlich deutlich an uns. Satz 4. Ja, ja... der Trainer warnt vor Selbstgefälligkeit und appelliert an unsere Erfahrung. Wir haben die Hosen voll, kommen zwar immer wieder mal ein wenig näher, um dann einen bunten Strauß an Fehlern, speziell im Stellungsspiel zu präsentieren und den Rückstand umgehend wieder zu vergrößern. Dann aber, kurz vor Ende des Satzes, die wahrscheinlich spielentscheidende Phase. Wir machten einige wichtige Punkte in Folge, verlieren zwar den Satz und gehen aber „vom Feeling her mit einem guten Gefühl“ (…da war doch ein Nationalspieler mal mit der Aussage...hmm...) in den Tiebreak. Sodann wechseln wir mit einem Punkt Vorsprung die Seiten, um den Krimi zum Sonntag zu starten. Es heißt immer wieder mal Matchball für uns, aber die Mädels vom BBSC wissen die Dinger immer wieder abzuwehren. Der Trainer ahnt schon Schlimmes, denn man weiß ja, wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann macht es meistens der Gegner. Doch nicht so an diesem Tag. Wir gewinnen am Ende mit 19:17 und nehmen 2 Punkte mit aufs Konto. MVP wurde nun zum 4. Mal in Folge unsere Elli (so eine Streberin). Nächste Woche geht es dann gegen den Ligaprimus RPB, die bisher nur 2 Sätze abgegeben haben. Aber hey, irgendwann reißt mal jede Serie...
Bis dahin Euch ein fröhliches Laubharken und Happy Halloween.
Bliebt tapfer!!

... Ja, ok, Sie sind gut….

Wir versuchen uns dieses Mal etwas kürzer zu fassen. Immer wieder Sonntag`s kommt der Spieltag; so auch am zurückliegenden Wochenende. Heimspiel gegen die junge Truppe von RPB und eigentlich könnte der Text nach dem folgenden Satz auch zu Ende sein. Sie waren einfache in fast allen Belangen besser. Beginnen wir bei der Größe. Ja sie sind groß und das nicht zu knapp und selbstverständlich beschert ihnen die Kombination aus Jugend, Dynamik, Athletik und Größe den Vorsprung in der Liga, den die Tabelle schonungslos wiederspiegelt.
Hatten wir zunächst noch drauf gehofft, dass das Duell am Vorabend gegen den USV Halle, die Damen von RPB gefordert hatte, so mussten wir leider eingestehen, dass davon nicht wirklich viel zu sehen war.
Mit einem druckvollen Aufschlagspiel, über eine variable Passverteilung bis hin zu platzierten und harten Angriffsschlägen, bot uns der Gegner eindrucksvoll eine Lehrstunde in Sachen Volleyball und lies uns wenig Mittel den Gegner zu kitzeln. Auch die 2 bunten Karten, die der Schiedsrichter an diesem Tag gewillt war zu vergeben, halfen nicht, uns die entscheidende Wende einzuleiten und so verloren wir letztendlich deutlich mit 0:3.
Aber es kommen auch andere Tage - hoffentlich. Die nächsten 2 Wochen können wir uns ein wenig zurücklehnen, um dann am 17. November den nächsten Angriff auf die obere Tabellenhälfte ins Auge zu fassen. Dann im Spiel gegen Zepernick, in dem es schon eher zu einem Duell auf Augenhöhe kommen sollte.
Bis dahin, vergesst eure Sonnencreme nicht! #regionalliga #sport #volleyball #berlin

…lasst mich einen berühmten Torwart zitieren: "wir brauchen Eier…"


Etwas drastisch formuliert, aber am Ende doch ziemlich treffend, beginnen wir mit dem Fazit des Spieltags - doch der Reihe nach:


Am zurückliegenden Samstag durften wir uns auf den Weg ins malerische Halle an der Saale machen, um gegen die junge und mengentechnisch, gewaltige Truppe aus Halle unser Glück zu versuchen.


Die zügige Anfahrt im Bus hatte schon viel Schönes und nach 1,5 Stunden standen wir vor den verschlossenen Türen vom USV. Aufgrund unserer (wieder einmal) sehr dünnen Personaldecke versuchten wir es vor der Halle mit einer Art Beschwörungstanz seitens Silivi, was eine Mischung zwischen Indianer-Wetter-Tanz und unkontrolliertem Muskelzucken, wenn man auf die Toilette möchte, darstellte, um den Volleyballgott gnädig zu stimmen. Aber er muss irgendwie ein Verwandter einen anderen bekannten Persönlichkeit sein, denn er hatte nur ein rotes X für Silvi übrig.
Hinein ins Spiel; Satz 1: ja, den gab es und der war ziemlich schnell vorbei, ums kurz zu machen. Wir versuchten, die gesamte Bandbreite an Fehlern ins Spiel zu bringen und den Trainer auf seine Leidensfähigkeit zu testen, während Halle das Ding souverän runterspielte.
Im 2. Satz dann, sieh einer an, fingen wir an Volleyball zu spielen - setzten den Gegner mit Aufschlägen unter Druck und verhinderten somit Ihr starkes Angriffsspiel. Von den ca. 50 Zuschauern kam, außer Atemgeräuschen, auch nicht wirklich viel zur Unterstützung Ihres Teams (eventuell waren Sie auch nur in der Halle, weil es so schön warm war). Wir sicherten uns den Satz mit deutlichen Abstand und freuten uns entsprechend. Geht da evtl. mehr? Nö. Wir könnten das Ganze analytisch genau kleinsezieren und uns in Erklärungen versuchen, aber um es kurz zu machen: wir waren an diesem Tag einfach nicht in der Lage, ins Spiel zu finden. Dazu fehlten dem Trainer Wechseloptionen und so können wir eigentlich nur unsere Wunden lecken und die Niederlage als Erfahrung abheften.
Als versöhnlichen Ausklang förderten wir noch die regionale Gastronomie, in dem wir bei einem Teamessen unsere fachlich hochqualifizierten Meinungen austauschten, um dann gegen Mitternacht wieder in heimatlichen Gefilden zu sein.
Erweitertes Fazit:
1. Halle ist gut. Wir können aber so Einiges besser, als an diesem Wochenende von uns gezeigt wurde.
2. Oktoberfest in Halle funktioniert nicht.
3. alles wird besser. Spätestens am kommenden Wochenende gegen BBSC.
Bis dahin ein fröhliches Oans, Zwoa…Gsuffa….
Bleibt nüchtern!

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