... Ja, ok, Sie sind gut….

Wir versuchen uns dieses Mal etwas kürzer zu fassen. Immer wieder Sonntag`s kommt der Spieltag; so auch am zurückliegenden Wochenende. Heimspiel gegen die junge Truppe von RPB und eigentlich könnte der Text nach dem folgenden Satz auch zu Ende sein. Sie waren einfache in fast allen Belangen besser. Beginnen wir bei der Größe. Ja sie sind groß und das nicht zu knapp und selbstverständlich beschert ihnen die Kombination aus Jugend, Dynamik, Athletik und Größe den Vorsprung in der Liga, den die Tabelle schonungslos wiederspiegelt.
Hatten wir zunächst noch drauf gehofft, dass das Duell am Vorabend gegen den USV Halle, die Damen von RPB gefordert hatte, so mussten wir leider eingestehen, dass davon nicht wirklich viel zu sehen war.
Mit einem druckvollen Aufschlagspiel, über eine variable Passverteilung bis hin zu platzierten und harten Angriffsschlägen, bot uns der Gegner eindrucksvoll eine Lehrstunde in Sachen Volleyball und lies uns wenig Mittel den Gegner zu kitzeln. Auch die 2 bunten Karten, die der Schiedsrichter an diesem Tag gewillt war zu vergeben, halfen nicht, uns die entscheidende Wende einzuleiten und so verloren wir letztendlich deutlich mit 0:3.
Aber es kommen auch andere Tage - hoffentlich. Die nächsten 2 Wochen können wir uns ein wenig zurücklehnen, um dann am 17. November den nächsten Angriff auf die obere Tabellenhälfte ins Auge zu fassen. Dann im Spiel gegen Zepernick, in dem es schon eher zu einem Duell auf Augenhöhe kommen sollte.
Bis dahin, vergesst eure Sonnencreme nicht! #regionalliga #sport #volleyball #berlin

…über den Kampf ins Spiel gefunden…
Am zurückliegenden, wirklich hässlichen, nasskalten und grauen Sonntag hatten wir die Ehre gegen die jungen Damen des BBSC III antreten zu dürfen.


Irgendwas machen wir falsch. In fast vollständiger Besetzung freuten wir uns über 10 spielfähige Teilnehmerinnen während die BBSCer in voller Hütte und mit 14 Spielerinnen dastanden. Nun ja Masse muss ja nicht zwangsläufig Klasse bedeuten. So kann man sich zumindest selber beruhigen.


Satz 1 war dann das Grauen des Sonntags. Viele Fehler auf beiden Seiten und wirklich kein schönes Spiel. Wir machten ein paar Fehler weniger und gewinnen Satz 1. Wer nun denkt, dass wir das Ganze routiniert runterspielen würden, der liegt leider an diesem Tag falsch. Satz 2 wollten wir wieder einmal den Trainer quälen und versuchten dies mit diversen Taktiken, wie Block weglassen, Dankebälle dem Gegner anbieten und ab und an mal einen Aufschlag versemmeln. Herrlich. Das Geschenk nahm BBSC wortlos an und zack war der Satz auch schon weg. Der 3. Satz sah dann ein wenig besser aus. In allen Situationen ein paar Fehler weniger und der Satz geht ziemlich deutlich an uns. Satz 4. Ja, ja... der Trainer warnt vor Selbstgefälligkeit und appelliert an unsere Erfahrung. Wir haben die Hosen voll, kommen zwar immer wieder mal ein wenig näher, um dann einen bunten Strauß an Fehlern, speziell im Stellungsspiel zu präsentieren und den Rückstand umgehend wieder zu vergrößern. Dann aber, kurz vor Ende des Satzes, die wahrscheinlich spielentscheidende Phase. Wir machten einige wichtige Punkte in Folge, verlieren zwar den Satz und gehen aber „vom Feeling her mit einem guten Gefühl“ (…da war doch ein Nationalspieler mal mit der Aussage...hmm...) in den Tiebreak. Sodann wechseln wir mit einem Punkt Vorsprung die Seiten, um den Krimi zum Sonntag zu starten. Es heißt immer wieder mal Matchball für uns, aber die Mädels vom BBSC wissen die Dinger immer wieder abzuwehren. Der Trainer ahnt schon Schlimmes, denn man weiß ja, wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann macht es meistens der Gegner. Doch nicht so an diesem Tag. Wir gewinnen am Ende mit 19:17 und nehmen 2 Punkte mit aufs Konto. MVP wurde nun zum 4. Mal in Folge unsere Elli (so eine Streberin). Nächste Woche geht es dann gegen den Ligaprimus RPB, die bisher nur 2 Sätze abgegeben haben. Aber hey, irgendwann reißt mal jede Serie...
Bis dahin Euch ein fröhliches Laubharken und Happy Halloween.
Bliebt tapfer!!

Am Sonntag bestritten wir unser 4. Saisonspiel gegen die Gäste vom WSG Reform Magdeburg und konnten uns erfreulich mit 3:1 Sätzen (25:19; 25:21; 22:25; 25:22) durchsetzen.
Von Beginn an wurden wir von unserem Trainer Enndi auf ein Spiel auf Augenhöhe eingestimmt. Die Devise lautete, durch Konzentration Eigenfehler zu vermeiden und den Gegner nicht ins Spiel finden zu lassen.
Satz 1 begann wie vorhergesehen sehr ausgeglichen und keiner von beiden konnte sich bis zum Stand von 10:8 wirklich absetzen. Doch durch Druck in den Aufschlägen und wenigen Eigenfehlern konnten wir Unsicherheit beim Gegner erzeugen und uns mit einer sehr guten Abwehrleistung auf einen Vorsprung von 17:10 absetzen. Mit einer eindeutigen Spielweise konnten wir den Satzausbau bis Satzende halten und fuhren den 1. Satzsieg von 25:19 ein.
Die sichere Leistung aller galt es nun in Satz 2 fortzuführen und so war es uns bereits zu Beginn möglich 4:0 in Führung zu gehen. Leider konnte durch einige unklare Zusammenspiele und damit einhergehende Eigenfehler ein Ausbau der Führung nicht erzielt werden, so dass wir die Gäste aus Magdeburg auf einen Stand von 6:6 rankommen ließen. Das Duell auf Augenhöhe war wieder gegeben und keiner konnte sich so wirklich absetzen. Es wurden auf beiden Seiten Eigenfehler produziert, aber auch spannende Ballwechsel ausgetragen. Wir konnten uns nur durch eine geschlossene Teamleistung einen Wimpernschlag von unseren Gästen zum Schluss des Satzes, mit 3 Punkten Vorsprung absetzen und so auch den 2. Satz bei einem Stand von 25:22 für uns gewinnen.
Unser Trainer Enndi ließ uns aufhorchen nach dem Seitenwechsel, dass wir ja nicht nachlassen dürfen und die Konzentration weiter aufrecht zu erhalten haben, so dass wir den Gegner nicht unnötig aufbauen. Dies ging jedoch nach hinten los und wir mussten bereits zu Beginn einer 3 Punkte Führung des Gegners bis zum Satzende hinterherlaufen und wurden mit einem Stand von 22:25 im 3. Satz auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dieses Spiel war definitiv kein Selbstläufer. Das Ziel unseres Trainers und unser aller Erstreben war definitiv der 3 Punkte Gewinn aus diesem Spiel, so dass wir mit entschlossener Teamleistung in Satz 4 mit einer 5:0 Führung starteten. Doch dieser Satz war umkämpft von sehr vielen langen Ballwechseln und es dauerte nicht lang bis die Gäste aus Magdeburg den Ausgleich beim Stand von 7:7 erkämpften und sich bis zur Mitte des Satzes beim Stand von 14:15 ein Kopf an Kopf Rennen mit uns leisteten. Enndi redete uns noch einmal ins Gewissen nicht nachzulassen und er betonte einmal mehr, dass er nicht gewillt ist einen einzigen Punkt abzugeben an unsere Gäste. Es sah so aus, als ob seine Worte keine Früchte tragen wollten, so dass er beim Stand von 16:20 gezwungen war, die letzte Auszeit zu nehmen. Danach gelang es uns als Team und durch ein sicheres Aufschlagspiel durch Suse den Ausgleich von 21:21 zu erzielen. Zum Ende hin haben wir unseren Gästen dann keine Chance mehr gegeben und machten das Spiel mit dem Satzsieg von 25:22 zu. Auch im 4. Satz konnte man unsere Stärke als geschlossenes Team erkennen und es machte Freude, immer wieder aufs Neue den Kampfgeist in jedem Einzelnen zu finden.
MVP des Spieles wurde von unseren Gästen die Zuspielerin mit der Nr. 9, unsere Elli staubte mit einer grandiosen und stetig bleibenden Leistung wiederholt den Titel ein.
Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Gästen und den Zuschauern, die bei dem womöglich letzten sommerlichen Wetter in die Halle zum anfeuern kamen.
Am kommenden Samstag heißt es für uns dann auswärts in Halle eine erneute starke Teamleistung aufzurufen, die hoffentlich den ein oder anderen Punktgewinn beschert.

…lasst mich einen berühmten Torwart zitieren: "wir brauchen Eier…"


Etwas drastisch formuliert, aber am Ende doch ziemlich treffend, beginnen wir mit dem Fazit des Spieltags - doch der Reihe nach:


Am zurückliegenden Samstag durften wir uns auf den Weg ins malerische Halle an der Saale machen, um gegen die junge und mengentechnisch, gewaltige Truppe aus Halle unser Glück zu versuchen.


Die zügige Anfahrt im Bus hatte schon viel Schönes und nach 1,5 Stunden standen wir vor den verschlossenen Türen vom USV. Aufgrund unserer (wieder einmal) sehr dünnen Personaldecke versuchten wir es vor der Halle mit einer Art Beschwörungstanz seitens Silivi, was eine Mischung zwischen Indianer-Wetter-Tanz und unkontrolliertem Muskelzucken, wenn man auf die Toilette möchte, darstellte, um den Volleyballgott gnädig zu stimmen. Aber er muss irgendwie ein Verwandter einen anderen bekannten Persönlichkeit sein, denn er hatte nur ein rotes X für Silvi übrig.
Hinein ins Spiel; Satz 1: ja, den gab es und der war ziemlich schnell vorbei, ums kurz zu machen. Wir versuchten, die gesamte Bandbreite an Fehlern ins Spiel zu bringen und den Trainer auf seine Leidensfähigkeit zu testen, während Halle das Ding souverän runterspielte.
Im 2. Satz dann, sieh einer an, fingen wir an Volleyball zu spielen - setzten den Gegner mit Aufschlägen unter Druck und verhinderten somit Ihr starkes Angriffsspiel. Von den ca. 50 Zuschauern kam, außer Atemgeräuschen, auch nicht wirklich viel zur Unterstützung Ihres Teams (eventuell waren Sie auch nur in der Halle, weil es so schön warm war). Wir sicherten uns den Satz mit deutlichen Abstand und freuten uns entsprechend. Geht da evtl. mehr? Nö. Wir könnten das Ganze analytisch genau kleinsezieren und uns in Erklärungen versuchen, aber um es kurz zu machen: wir waren an diesem Tag einfach nicht in der Lage, ins Spiel zu finden. Dazu fehlten dem Trainer Wechseloptionen und so können wir eigentlich nur unsere Wunden lecken und die Niederlage als Erfahrung abheften.
Als versöhnlichen Ausklang förderten wir noch die regionale Gastronomie, in dem wir bei einem Teamessen unsere fachlich hochqualifizierten Meinungen austauschten, um dann gegen Mitternacht wieder in heimatlichen Gefilden zu sein.
Erweitertes Fazit:
1. Halle ist gut. Wir können aber so Einiges besser, als an diesem Wochenende von uns gezeigt wurde.
2. Oktoberfest in Halle funktioniert nicht.
3. alles wird besser. Spätestens am kommenden Wochenende gegen BBSC.
Bis dahin ein fröhliches Oans, Zwoa…Gsuffa….
Bleibt nüchtern!

TSV Spandau gegen VT Rudow-Altglienicke 1:3 (25:20, 20:25, 21:25, 16:25).


In unserem zweiten Auswärtsspiel konnten wir erneut 3 Punkte erspielen. Spandau machte es uns dabei zu keiner Zeit leicht und forderte uns auf allen Positionen zu Höchstleistungen heraus.
Im ersten Satz hatte Enndi auf einigen Positionen umstellen müssen. Karina musste für die beruflich verhinderte Sunä auf Diagonal wechseln. Durch das Fehlen von Suse musste Elli als Mitte aufspielen und Katja startete nach Urlaubspause über Außen. Der erste Satz wurde von souverän aufspielenden Spandauer Damen dominiert, die sich ihre früh erspielte Führung zu keiner Zeit strittig machen ließen, während unser Spiel noch Unsicherheiten aufwies. Der zweite Satz war geprägt durch lange hart umkämpfte Ballwechsel auf beiden Seiten. Beim Stand von 23:19 (aus unserer Sich) wechselte Enndi Silvi auf der Zuspielposition ein, und Silvi konnte das Team vor allem durch ihre starke Abwehr zum Satzsieg pushen. Auch Satz drei war gleichermaßen hart umkämpft. Während der Spandauer Trainier mit eingeschränktem Kader immer wieder vergeblich nach Lösungen suchte, konnten wir auf allen Position weiter druckvoll aufspielen. Starke Aufschlagserien von Yvonne und Sophie schränkten die Gegner im Angriffsspiel ein. Unsere gut stehende Abwehr macht es Spandau zudem immer schwerer, Bälle bei uns im Feld zu versenken. Nach schwachem Start im vierten Satz, spielten wir uns durch eine durchweg souveräne Teamleistung in einen regelrechten Rausch zu der vor allem die lauthals anfeuernde Bank ihr Übriges tat.
Es spielten: Kaa, Karina, Katja, Moni, Brini, Silvi, Sophie, Tabea, Yvonne und MVP Elli

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