History

1969 - Gründung der Volleyballabteilung des TSV Rudow

Über viele Jahre wurde in Berlin - Rudow Volleyball der deutschen Spitzenklasse geboten. Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga der Damen und eine auf nationaler Ebene herausragende Jugendarbeit im weiblichen Nachwuchsbereich waren ein Aushängeschild für den Berliner Sport. Zur Saison 1989/90 trennte sich die Bundesliga-Abteilung vom TSV und gründete den CJD Berlin.

1989 - Neuanfang im weiblichen Jugendbereich

In Rudow verblieben 10- bis 12jährige Kinder die gerne Volleyball spielen wollten. Einer Elterninitiative war der Neubeginn im Jugendbereich vorbehalten; untrennbar verbunden mit dem Namen des langjährigen Leiters der Volleyballabteilung, Heiner Wieprecht, unter dessen Führung sich der TSV Rudow über viele Jahre in Berlin als 3.Kraft im weiblichen Jugendbereich etablierte. Diese Arbeit zeichnete sich bald aus; ein junges, mit Jugendlichen des TSV gebildetes Team, wurde 1998 Berliner Meister und stieg in die Regionalliga auf.

1994 - Einstieg in das Jugendpilotprojekt

Die bis hierhin geschilderte positive Entwicklung ist - ebenso wie die nachstehend aufgeführten weiteren Erfolge - nicht zuletzt dem seit 1994 mit finanzieller Unterstützung des Bezirksamts Neukölln und der Leffers-Stiftung durchgeführten Jugendpilotprojekt zu verdanken.

2001 - Erweiterung des Tätigkeitsbereiches auf männliche Jugend

Die Schwerpunktarbeit galt bis 2001 der weiblichen Jugendarbeit. Seit der Saison 2001/2002 bieten wir auch für Jungen die Möglichkeit im Berliner Süden Volleyball zu spielen. Zugleich wurde eine Herrenmannschaft gegründet, die Gewähr leisten sollte, den heranwachsenden männlichen Jugendlichen später eine sportlich attraktive Einsatzmöglichkeit bieten zu können. Tatsächlich konnte dieses Team jedes Jahr in die jeweils höhere Klasse aufsteigen, bis hin zur Berliner Vize-Meisterschaft (Landes- bzw. Berlinliga) in der Saison 2004/2005. Auch diese Erfolge sind mit einem Namen verbunden; für das sportliche Konzept zeichnet hier unser Jugendwart Torsten Spiller verantwortlich.

2003 - Steigerung der sportlichen Qualität bei Damen und Herren

In diesem Jahr schlossen sich die Regionalliga-Mannschaft des PSV (Damen) und die Landesliga-Mannschaft des ASV (Herren) dem TSV Rudow an; beide Teams konnten unter Einbindung einiger Rudower „Eigengewächse" sportlich überzeugen und in der Spitzengruppe ihrer Ligen mitspielen. In der Saison 2004/05 gelang den Herren dabei der Gewinn der Berliner Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga Nordost.

2004 - Bau einer Beachanlage (Beach-Rudow)

Endlich konnten unsere bereits länger gehegten Pläne umgesetzt werden; auf einem gepachteten Gelände an der Schliemann-Grundschule wurde unsere Beachanlage mit drei Plätzen errichtet. Neben unseren erfolgreichen jugendlichen Berliner, Europa- und Weltmeistern wird die Anlage von allen Trainingsgruppen und auch am Wochenende genutzt.

2005 - Die sportliche Situation - ein Zwischenstand

Erwachsenenbereich

In der Saison 2004/05 war der TSV Rudow mit 3 Damen- und mit 4 Herren-Mannschaften im regionalen Spielbetrieb vertreten (jeweils von der Bezirksklasse bis zur Regionalliga); die 1. Herrenmannschaft wurde Berliner Meister und stieg in die Regionalliga auf. Für die Saison 2005/06 wird eine 4.Damenmannschaft hinzukommen.

Jugendbereich

Hier wurde auch ohne Titelgewinn ein herausragendes Ergebnis in der Breite erzielt: in sämtlichen Altersklassen (A-G) konnte sich sowohl bei den Jungen wie auch den Mädchen mindestens eine Mannschaft für die Teilnahme an den Berliner Meisterschaften qualifizieren; eine in Volleyball-Berlin einzigartige Vereinsleistung

Freizeit -Volleyball

Unsere Freizeit - Volleyballer(innen) spielen in drei verschiedenen Mixed - Gruppen; auch wenn der Spaß hier eindeutig im Vordergrund steht, nehmen sie ebenfalls an verschiedenen Wettbewerben und Turnieren teil. Zusätzlich gibt es für Interessierte die Möglichkeit in einer kleinen Trainingsstunde an ihren Fähigkeiten zu arbeiten; dieses Training dient auch als Anlaufstelle für Quereinsteiger, die - z.B. als „ältere" Oberschüler oder „junge" Erwachsene - erstmals oder nach längerer Pause wieder Volleyball spielen wollen.

Jugendnationalspieler

Vanessa Mäuer erhielt ihre Nominierung für den 18er Kader der Jugendnationalmannschaft 92/93!

2008 Bundesligaaufstieg

In diesem Jahr stieg die 1. Damen Mannschaft als ungeschlagener Regionalligameister in die 2. Bundesliga Nord auf.

Jugendnationalspieler

Vivien Rechlin erhielt ihrer Nominierung für den 18er Kader der Jugendnationalmannschaft 94/95!

Es ist für Vivien und für den TSV Rudow ein großer Erfolg und ein Aushängeschild für unsere Arbeit. Vivien ist schon seit dem Pilotprojekt im Verein und dürfte unter Trainern wie Katrin Biermann und Torsten Spiller eine gute Ausbildung erhalten. Nach dem "viele Jahre" zurückliegenden Berliner Meistertitel dürfte das wohl mit Abstand der größte Erfolg sein.

Zum Sichtungslehrgang für die neue Jugendnationalmannschaft 93/94 männlich und damit den begehrten C/D-Kader Status und die Möglichkeit einen Stützpunktplatz zu ergattern, waren gleich zwei Rudowspieler geladen, Nico Zager und Felix Klaue.

Von 54 geladenen Jungs konnte sich Nico Zager gegen die Konkurrenz durchsetzen und ist nun JUGENDNATIONALSPIELER. Felix Klaue hatte eine harte Konkurrenz, gleich 12 Zuspieler nahmen am Lehrgang teil, leider hat es für den 18er Kader nicht gereicht, aber er ist für den Perspektivkader nominiert worden und kann damit auch mit einem VCO Platz rechnen.

2009 Klassenerhalt

Die 1.Damen Mannschaft belegte als bester Aufsteiger in der 2. Bundesliga Gruppe Nord den 5. Platz und war somit bester Aufsteiger. Der Trainer Fabio Bartolone verlässt nach dem Klassenerhalt den Verein und Manuel Müller wird das Team in die nächste Saison führen.

Eine erfolgreiche Saison gab es auch im Jugendbereich. Es konnten 3 Berliner Meisterschaften und 3 Berliner Pokalsiege gefeiert werden. Bei den Nordostdeutschen Meisterschaften konnten 1x der 3 Platz und 1 x der 1. Platz gefeiert werden. Dieser berechtigte die weibliche U-18 zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft . Auf dieser Meisterschaft war erst im Habfinale Ende und es konnte die Bronze Medaille erspielt werden. Neben dem Klassenerhalt der 1. Damen Mannschaft war dies die herausragende Leistung einer insgesamt erfolgreichen Saison.

2010 Weibliche Jugend wird 3. bei den Deutschen Meisterschaften

Im weiblichen Jugendbereich sind 3 Teams bei den Berliner Meisterschaften vertreten. Es wird über einen Regionalstützpunkt ‚Südwest‘ für den VVB in Zusammenarbeit mit den beiden Landestrainern (m+w) nachgedacht. Für den männlichen Bereich wird eine Kooperation mit dem SCC (ab C-Jgd. aufwärts vereinbart).

Die 3. Damen schielen in Richtung Berlin-Liga. In der 2. Bundesliga Nord kann sich das Team fest etablieren.

2011 U14w schafft‘s bis zu den Nordostdeutschen Meisterschaften

Im weiblichen Jugendbereich wird die U14 Berliner Vizemeister, ein weiteres Team Dritter. Es sind 5 Damen-Teams im Erwachsenenbereich am Start, im männlichen Bereich nur 2, wovon 1 Team in Kooperation für den SCC spielt.

2012 – 2014

Es wird immer schwieriger, den ständig steigenden Anforderungen der DVL/VBL zu entsprechen. Der personelle wie auch insbesondere finanzielle Aufwand ist durch einen Mehrspartenverein innerhalb der gesamten Berliner Sportlandschaft auf Ehrenamtlichen bzw. Freiwilligenbasis nicht mehr zu stemmen. Lediglich die Spielfreude und der Erfolg der Bundesliga-Mädels ringen den Verantwortlichen wiederholt das Letzte ab. Crowdfunding, Werbung bei der Mittelstandvereinigung, Gespräche in die Politik, enorme Eigeninitiativen der Spielerinnen… alles nutzt nichts mehr. Die Saison 2014/2015 ist die letzte für den TSV Rudow in der 2. Bundesliga Nord der Frauen.

Auch im männlichen Bereich haben Kooperations- und Stützpunktinitiativen keinen Erfolg gebracht, sodass auch insb. durch Trainermangel der Fokus nur noch auf die weibliche Jugend gelegt werden kann.

Als Highlight und Ernte der Früchte aus der Vergangenheit ist der Gewinn der Berliner Meisterschaften 2012 für die weibliche C-Jgd. zu sehen. Bei den daran anschließenden Nordostdeutschen Meisterschaften gelang dann noch ein respektabler 3. Platz.

Weiter positiv entwickelt sich auch der Freizeitbereich, so dass hierüber zumindest Teile der Mitgliederverluste wieder abgefedert werden können.

2015/2016

Bis kurz vor Meldeschluss wollte Berlin dann doch nicht den 2. Bundesliga-Platz aufgeben. Mit dem Köpenicker Sport Club fanden unsere bis zuletzt um eine Spielmöglichkeit kämpfenden Mädels eine neue Heimat, die sicher auch dort so Einiges an Personal- und Finanzaufwand abverlangt. Wir wünschen den Verantwortlichen vom KSC-Volleyball hier stets langen Atem und Geschick und wissen, dass unsere Rudowerinnen in der 2. Liga ordentlich mitmischen werden. Dabei werden wir insbesondere unsere Eigengewächse Annika und Katharina Kummer sowie Kristin Bölter, aber auch die ‚Alten‘ und Neuen im Team stets im Auge behalten.

Ansonsten steht alles auf Neuanfang von Kleinauf mit der weiblichen Jugend und dem Freizeitbereich. Wir freuen uns, dass wir hierfür junge und engagierte Trainer/innen finden konnten…

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