„Jetzt zeigen wir mal, wie ein Aufsteiger spielt“

„Hier - regiert - der TSV ... Hier - regiert - der TSV …“. Auch jetzt noch hallen die Stimmen und Rufe meiner Mädels und unserer treuen Zuschauer in meinen Ohren wieder, denn wir haben es geschafft: Tabellenführer, Spitzenreiter und Aufsteiger 2019!!!

Am Sonntag, den 31.03.2019 ging es für uns das letzte Mal in dieser Saison in die Halle und dann auch noch ein Heimspiel. Unsere letzten beiden Gegner: Rotation Prenzlauer Berg VIII und VC Rotation Mitte III. Beide Teams lieferten sich im ersten Spiel einen harten und erstaunlichen Kampf, welchen der RPB VIII am Ende jedoch 3:1 gewann. Dann begann unser erstes Spiel gegen den RPB VIII. Obwohl unserem Aufstieg nichts mehr im Wege stand, war unser Ziel dennoch hundertprozentig klar: wir wollen mit zwei Siegen aus diesem Spieltag heraus gehen. Schon direkt nach dem Anpfiff zum ersten Satz wurde uns aber klar, dass der RPB VIII kein leichter und ein sehr ernstzunehmender Gegner ist. Die gegnerischen Mädels kämpften unglaublich gut und wir mussten die ersten beiden Sätze, wenn auch sehr knapp, abgeben. Doch das will kein Aufsteiger auf sich sitzen lassen. Nach vielen Auszeiten, motivierender Stimmungsmache von der Bank und eigenem Ehrgeiz, erkämpften wir uns den dritten und vierten Satz. Jetzt hieß es noch einmal durchatmen, kämpfen und die Bälle ins gegnerische Feld einschlagen. Doch leider lag das Glück nicht auf unserer Seite und wir verloren den entscheidenden fünften Satz 13:15. Trotzdem war es ein spannendes und emotionales Spiel, worauf wir dennoch stolz sein können. Nach einer kurzen Pause ging es auch schon gleich mit unserem zweiten und letzten Spiel gegen die Mädels von Rotation Mitte III weiter. Nach einem kleinen Hängerchen, am Anfang und zwischendurch, zeigte der TSV Rudow I schließlich was er konnte und bei seinem einzigartigen Trainer gelernt hatte. So verabschiedeten wir uns mit einem 3:0 Sieg aus der Saison. Danach hieß es nur noch: „Feiern und gemeinsam anstoßen!“. So ließen wir die aufregende, unglaublich positive und besondere Saison mit unseren treuen Fans beim gemeinsamen Essen ausklingen.

Bis zur nächsten Saison und auf das beste Team: Haihappen Uhaha!

Spiel11

Den Sack zumachen!

Am vergangen Samstag trafen wir uns zusammen mit den Mädels vom KSC Berlin und TSV Tempelhof-Mariendorf zum vorletzten Spieltag der Saison 2018/19. Dieser Spieltag war ein besonderer für uns, denn wir hatten die Chance unsere Tabellenführung uneinholbar auszubauen und uns damit den zum Ziel gesetzten Aufstieg zu sichern.

Aber beginnen wir vorne:
Deutlich geschwächt durch Krankheiten, Verletzungen und Urlauber sollten wir das erste Spiel ohne Zuspieler bestreiten. Trotz dessen hatten wir an uns keine geminderten Ansprüche - gegen Schlusslicht TSV TM sollten die 3 Punkte schnell und solide eingefahren werden. Gesagt getan, könnte man meinen, doch wir starteten alles andere als erfolgreich in den 1. Satz. Es war uns anzumerken, dass das Spielen auf ungewohnten Positionen, das das Fehlen unserer Zuspielerinnen mit sich brachte, zu vielen Unsicherheiten führte. Es dauerte eine Weile, aber wir schafften es trotzdem, uns an die neue Situation zu gewöhnen und den 1. Satz für uns zu gewinnen. Wesentlich konzentrierter gingen wir in den 2. und 3. Satz, in denen wir unsere Stärken wieder gezielter einsetzen und schlussendlich 3 sehr wichtige Punkte erspielen konnten. 

Im 2. Spiel dieses Tages standen sich Ausrichter KSC und TSV TM gegenüber, welches der KSC mit 3:0 Sätzen gewann. 

Nach einer kleinen Pause ging es dann für uns in das nächste Spiel gegen den KSC. Alle Spielerinnen waren hochmotiviert, denn es ging nun gegen eine der zwei Mannschaften, gegen die wir in der Hinrunde nicht gewinnen konnten. Das Ziel war also klar: Rechnung begleichen. Doch dies war nicht unser einziger Antrieb. Sollte es uns gelingen, mindestens 1 Punkt aus dem Spiel mitzunehmen, wären wir uneinholbarer Tabellenführer und damit sicherer Aufsteiger in die Bezirksliga.
Die sehr junge Mannschaft des KSC startete souverän und konzentriert in den 1. Satz. Etwas, dass man von uns nicht behaupten konnte. Nach wenigen Minuten lagen wir 3:8 hinten und unser Trainer musste bereits seine erste Auszeit einsetzen. Doch die Ansprache wirkte, wir rappelten uns auf und spielten uns konsequent Punkt um Punkt heran, bis wir beim Stand von 9:9 das erste Mal ausgleichen und bei 9:10 sogar in Führung gehen konnten. Diese Führung bauten wir stetig aus und gewannen den 1. Satz dann doch souverän mit 25:17.
Mit der gewonnen Stärke gingen wir auch in den 2. Satz. Durch gekonntes Spiel gepaart mit einer grandiosen Stimmung in der Südkurve erarbeiteten wir uns zur Mitte des Satzes eine 6 Punkte Führung. Zwar konnten wir diese nicht konsequent halten, es gelang uns aber trotzdem den 2. Satz mit 25:22 Punkte zu gewinnen.
Und dann gab es kein Halten mehr, denn durch diese zwei gewonnenen Sätze erarbeiten wir uns bereits jetzt mindestens 1 Punkt aus diesem Spiel und besiegelten damit vorzeitig unseren Aufstieg. Die Stimmung auf der Bank, beim Publikum und bei den Spielerinnen selbst glich der eines Spielendes. Es wurde gegrölt, gefeiert und gejubelt. Eigentlich war allen klar, dass man diese Dominanz, Stimmung und vor allem Lust am Spiel mit in den dritten Satz nehmen muss, um den sprichwörtlichen „Sack zuzumachen“. Aber oft kommt es anders als man denkt... 
Satz Nummer 3 dieses Spiels kann man wohl gut und gerne als einen der schlechtesten Sätze unserer laufenden Saison betiteln. Die Annahme wackelte, das Zuspiel konnte nur noch retten und der Angriff fand nur unter Bedrängnis statt. Es lief absolut nichts, wie es laufen sollte und so gewann der KSC den 3. Satz deutlich und in dem Maße verdient mit 12:25 Punkten.
Und auch im 4. Satz zeigten wir nicht unser volles Potential. Von Beginn an rannten wir einer soliden Führung des Gegners hinterher. Beim Stand von 10:15 für die Mädels des KSC sprach jede Wettquote gegen uns. Doch wie so oft überraschten wir in diesem Satz nicht nur uns selbst, sondern auch die Gegnerinnen, in dem wir uns immer weiter rankämpften. Beim Stand von 22:22 konnten wir das erste Mal ausgleichen und das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen. Die erste Führung erspielten wir uns dann beim Spielstand von 24:23. Doch die Mädels des KSC wollten sich so schnell nicht geschlagen geben und wehrten unseren ersten Satzball erfolgreich ab. Es gab nur eine Antwort: Erneut Punkten. Dies gelang uns auch und wir hatten erneut das Zepter in der Hand. Doch wieder gelang es den Gegnerinnen auszugleichen. Nun galt es Ruhe und vor allem die Nerven zu bewahren, an unser Spielsystem zu glauben und diesen Satz und damit das Spiel endlich für uns zu gewinnen. Wir erarbeiteten uns erneut die Chance zum 26:25 Satzball. Die Halle bebte. Wir haben den Aufschlag, der KSC nimmt solide an, baut sein Spiel auf und dann.... landet der Angriff im Netz. 27:25 Satz- und Spielende. Niemanden hielt es mehr an seinem Platz. Es wurde gejubelt, gelacht und vor Freude geweint! 

Damit stehen wir 2 Spiele mit maximal 6 zu erbeutenden Punkten vor Saisonende mit einem hart erarbeiteten Polster von 9 Punkten zum Zweitplatzierten uneinholbar an der Tabellenspitze. Der Aufstieg ist besiegelt und niemand kann uns mehr was anhaben. 
Doch wer denkt, dass es uns nun am letzten Spieltag um nichts mehr geht, der irrt sich. Denn in knapp zwei Wochen treffen wir unter anderem auf die Mädels von Rotation Prenzlauer Berg, bei denen wir auch noch eine Rechnung offen haben ;)

Aber bis dahin wird gefeiert! In dem Sinne Haihappen Uhaha !

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Ausbau der Tabellenspitze

Nach vier Wochen Pause kam es für uns am 24.02. zum Nachholspieltag gegen VfK Berlin-Südwest IV und TuS Makkabi. Mit einer vollen Mannschaft von 12 Spielerinnen wollten wir unsere Tabellenführung weiter ausbauen.

Im Rückspiel gegen VfK konnten wir den ersten Satz mit 25:18 für uns entscheiden. Unser Trainer war aber alles andere als zufrieden mit uns. Der Sonntagmorgen steckte uns allen in den Knochen: wir agierten langsam und schwerfällig, unser Spiel war von zu vielen Eigenfehlern geprägt. So mussten wir den anschließenden zweiten Satz knapp mit 23:25 abgeben. Ab dem dritten Satz fanden wir jedoch wieder zu unserem Spielsystem. Mit druckvollen Aufschlagserien, guten Abwehraktionen und sogar einigen Kombinationen im Angriff konnten wir mit den weiteren Satzergebnissen 25:19 und 25:18 das Spiel gegen VfK Berlin-Südwest IV mit 3:1 gewinnen.

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Das zweite Spiel an diesem Spieltag bestritten VfK und Makkabi, das VfK in einer langen und knappen Partie mit 3:1 für sich entschied.

Für das Spiel gegen Makkabi konnten wir aufgrund von Verletzungen und Krankheit nur noch mit 9 Spielerinnen auflaufen. Dennoch konnten wir uns mit unserem Spiel und einer lautstarken Bank durchsetzen und die ersten beiden Sätze deutlich mit 25:15 und 25:8 gewinnen. Den dritten Satz konnten die sechs Spielerinnen von Makkabi nicht mehr antreten, da sich eine Spielerin bereits im Spiel gegen VfK verletzt hatte und nun nicht mehr spielen konnte. Der dritte Satz wurde so mit 25:0 für uns gewertet und wir gewannen mit 3:0 gegen TuS Makkabi.

Trotz des ausgeprägten Verletzungspechs an diesem Spieltag konnten wir uns über sechs wichtige Punkte für die Tabelle freuen, die wir mit unserem neuen, Ohrwurm-verdächtigen Anfeuerungsgesang feierten: Schalala TSV ist super, Schalala Rudow wunderbar!

Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle Genesung und freuen uns auf die letzten drei Spieltage: Haihappen Uhaha!

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Rückt der Aufstieg immer näher ???

Nachdem der Nachholspieltag erfolgreich, also mit vollen 6 Punkten, abgeschlossen werden konnte, ging es nun wieder planmäßig an den 9. Spieltag. Hier waren wir Ausrichter. Gäste waren zum einen der TuS Makkabi und der VC Preußen.

Im ersten Spiel besiegte der VC Preußen den TuS Makkabi mit einem 3:0.

Nun ging es in unserem ersten Spiel gegen den VC Preußen. Die Wichtigkeit dieses Spieltages war uns deutlich anzumerken. Zusätzlich waren einige Ausfälle durch Verletzungen und Krankheit zu beklagen. Sehr nervös und weit weg von unseren Möglichkeiten entwickelte sich ein sehr zähes Spiel, bei dem wir zwar mit 2:0 Sätzen führten, es aber nicht schafften im dritten Satz das Spiel zu entscheiden. Diesen gaben wir dann auch ab. Letztendlich konnten wir das Spiel mit einem 3:1 gewinnen, da wir es schafften, unsere Stärken im vierten Satz zu zeigen.

Nach einer kleinen Pause ging es jetzt gegen den TuS Makkabi. Der Abstand in der Tabelle war so auf dem Spielfeld nicht zu bemerken. Es war eigentlich eine Kopie unseres ersten Spieles.

Hier gewannen wir also auch mit einem 3:1.

Trotz unserer Schwierigkeiten, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, gelang es uns doch in beiden Spielen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung die entscheidenden vierten Sätze zu gewinnen. Ganz wichtig zu erwähnen ist die lautstarke und emotionale Unterstützung vom Fanblock. Insbesondere sei hier Naddel erwähnt, die sicher am nächsten Tag mit ihrer Stimme zu kämpfen hatte.

Unsere Ausbeute an diesem Spieltag:
6 Punkte 
6:2 Sätze

Da der Tabellezweite BFC Preussen ein Spiel verlor, konnten wir unseren Punkteabstand auf ganze 9 Punkte ausbauen!!! Hier geht es zur Tabelle: Link.

Haihappen Uhaha!

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Ein neuer Tabellenführer

Dieses Wochenende waren wir zusammen mit VfK IV zu Gast beim BFC Preussen, dem momentanen Tabellenführer. Unser Ziel war es an diesem Spieltag als Zweitplatzierte den Tabellenführer zu schlagen und Rudow am Ende als Spitzenreiter zu sehen.

Los ging es mit dem ersten Spiel gegen VfK. Wir versuchten uns so wenig wie möglich Druck zu machen und einfach souverän unser Spiel zu spielen. Der Start des 1. Satzes verlief aber leider eher schwerfällig. VfK konnte sich die ersten Punkte sichern und führte konstant mit 2-3 Punkten. Doch wir spielten uns langsam warm und kamen immer mehr ins Spiel. So konnten wir ausgleichen, die Führung holen und schließlich den Satz mit 25:21 gewinnen. Der 2. Satz startete souveräner und wir konnten uns durch Aufschlagserien wichtige Punkte ergattern. Wir führten mit 10:5, doch dann brachen wir ein und die Annahme und Angriffe wollten einfach keine Punkte bringen. Unseren Vorsprung mussten wir so leider aufgeben und VfK kämpfte sich bis auf 13:14 ran. Nach 2 wichtigen Auszeiten hatten wir uns dann wieder gefangen und konnten erneut die Führung holen und auch diesen Satz mit 25:21 beenden. Auch der 3. Satz fing holprig an. VfK und Rudow kämpften Punkt für Punkt und hielten immer konstanten Punktegleichstand. VfK konnte durch starke sichere Angriffe viele Punkte für sich entscheiden. Bei 21:21 packte uns dann nochmal der Ehrgeiz, uns nun endlich die verdienten 3 Punkte zu holen. Wir kämpften und siegten schließlich mit 25:22 und im Endergebnis mit 3:0.

7ter Spieltag

Nun stand das wichtige Spiel gegen BFC Preussen um Platz 1 an. Hoch motiviert und mit ein bisschen Nervosität gingen wir aufs Feld. Wir wollten uns unbedingt die Tabellenspitze sichern. Der 1. Satz fing bereits spannend an. Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt, konnten die Führung jedoch nie um mehr als 2 Punkte ausbauen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches wir aber am Ende leider an unseren Gegner mit 23:25 abgeben mussten. In der Satzpause fokussierten wir uns nochmal auf unser Ziel, es war schließlich erst der 1. Satz und dieser war nur knapp verloren. Auf ging es in den 2. Satz. Wir konnten uns die ersten Punkte sichern, aber das Kopf-an-Kopf-Rennen ging weiter. Die Punkte lagen wieder bis zuletzt dicht beieinander. Am Ende konnten wir uns aber durchsetzen und holten den Satz mit 25:23 für Rudow. Der 3. Satz startete leider nicht gut und wir lagen mit 10:5 zurück. Doch dank der positiven Motivation vom Trainer und der kontinuierlichen super Stimmung von der Bank, konnten wir uns wieder fangen und begannen mit der Aufholjagd. Wir gleichten bei 13:13 aus und zogen dank starker Aufschlagserien vorbei. So holten wir uns auch den 3. Satz (25:17). Der spannende 4. Satz begann. Wir mobilisierten die letzten Kräfte. Die ersten Punkte gehörten uns und wir konnten eine konstante Führung von 2 Punkten sichern und durchhalten. Preussen konnte durch viele starke Angriffe und gezieltes Legen viele Punkte gut machen, brachte uns aber nicht aus dem Konzept. Wir spielten unser System und funktionierten, wie unser Trainer immer so schön sagt, wie ein Uhrwerk. Als der Satzball bei 24:22 vom Gegner ins Aus geschlagen wurde, konnten wir unsere Freude nicht mehr zurückhalten, stürmten auf das Spielfeld und tanzten im Kreis: „SPITZENREITER SPITZENREITER HEY HEY“.

InstaVidErsterPlatz

Ein wichtiger Schritt in Richtung Aufstieg wurde getan. Wir freuen uns auf die letzten Spieltage der Saison und kämpfen weiter darum den 1. Platz zu halten!

BFC Preußen besiegte VfK mit 3:1.

Hier der Link zur aktuellen Tabelle beim VVB: https://www.vvb-online.de/spielbetrieb/ligabetrieb/tabellen/liga-detail/ligen/show/294/.

 

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