Am Samstag den 05.09.2020 fand der erste Spieltag unserer Damen 4 als Aufsteiger in der Bezirksklasse statt. Gespielt wurde in unserer Heimhalle leider jedoch ohne Zuschauer gegen den TSV Spandau IV und den VFL Lichtenrade 1.

In unserem ersten Spiel gegen den TSV Spandau starteten wir mit einem wahren Feuerwerk. Schnell gelangten die Mädels vor allem durch starke Aufschläge sowie druckvolle Angriffe in eine komfortable Führung und überrannten förmlich den Gegner. Es war ein sehr konzentrierter Auftakt in das Match, der nur eine kurze Phase erlitt, in der die Gegner durch einige Fehler von unserer Seite aufholten. Allerdings konnte der Vorsprung durchgehend bis zum Satzende gehalten werden, sodass es ein sehr überzeugender und kaum gefährdeter 25:19 Satzgewinn wurde. Das Spiel startete also perfekt für unsere Mädels, allerdings konnten sie diesen Erfolg leider nicht mit in die nachfolgenden Sätze übertragen. Satz 2 und Satz 3 waren das genaue Gegenteil vom ersten Satz. Die Mädels hatten starke Startschwierigkeiten, weil der Gegner nun auch ins Spiel gefunden hatte und mit starken Aufschlägen überzeugte. Insgesamt waren beide Sätze sehr unkonzentriert und das Selbstbewusstsein der Mädels schwand. In der Folge wurde auch eher das Spiel der Gegner gespielt und wir konnten leider nicht unsere Qualitäten im Aufschlag und aus der direkten Annahme des Aufschlages zeigen. Teilweise kam nun auch Pech mit sehr knappen Bällen hinzu. So verloren wir beide Sätze sehr deutlich. Unabhängig davon stand im vierten Satz auf einmal eine Neugeborene Mannschaft auf dem Feld. Als wären die letzten beiden Sätze längst vergessen knüpften die Mädels endlich wieder am ersten Satz an. Vor allem überzeugend waren sehr starke Aufschlagsserien mit bis zu 4 Assen in Folge. Der Gegner wurde somit so stark unter Druck gesetzt, dass sie überhaupt nicht in ihr offensives Spiel hineingelangten. Gleichzeitig war nun endlich auch wieder unsere Annahme so sicher, dass die Mädels sich ein Selbstvertrauen aufbauen konnten und die Stimmung wieder stieg. Wohl auch weil die Kondition des Gegners nun nachließ konnten wir so den Satz mit 25:19 für uns entscheiden. Anders als beim ersten Satz konnten wir diesmal aber unser Spiel auch im letzten entscheidenden Satz beibehalten. Man kann das Gleiche zum fünften, wie auch schon zum vierten Satz sagen. Rundum hat es sich um eine überzeugende und konzentrierte Leistung gehandelt. Zusätzlich stimmte nun aber auch noch der Kampfgeist auf dem Spielfeld. Durch eine konditionelle Überlegenheit unserer Mädels wurde jeder Ball erlaufen und da die Beine der Gegner nach nun insgesamt 9 Sätzen auch immer schwerer wurden, konnten wir auch diesen Satz für uns entscheiden. Der TSV Rudow gewann also das erste Spiel gegen den TSV Spandau mit 3:2 Sätzen.

Die Erleichterung über diesen Sieg war sehr groß, was man vor allem an dem emotionalen Ausbruch aber auch an der sehr heiteren Pausenstimmung erkennen konnte.

Aus diesem letztendlichen Arbeitssieg hofften wir natürlich alle, dass wir das Selbstvertrauen auch ins zweite Spiel übertragen konnten gegen einen Gegner, den wir bisher noch nie schlagen konnten, nämlich dem Mitaufsteiger VFL Lichtenrade. Trotzdem sich 2 unserer Spielerinnen beim warm machen leicht verletzten und wir kurzerhand personell etwas umstellen mussten, ließen sie im ersten Satz keinerlei Zweifel an unserer Hoffnung. Der VFL Lichtenrade hatte kaum eine Chance und wurde förmlich überrannt von unseren Mädels. Wieder Schuld waren starke Aufschlagsserien, aber vermutlich auch die sehr lange Spielpause für Lichtenrade. Dennoch eine absolute Glanzleistung unserer Mädels, die einen Satzgewinn von 25:12 verbuchen ließ. Leider sah das erneut ganz anders im zweiten Satz aus. Genau wie im ersten Spiel wurde die Annahme unsicher, Absprachefehler entstanden, die Aufschläge wurden harmloser und insgesamt entstand Unruhe im Team. So verlief dieser Satz genau entgegengesetzt zum ersten Satz und verloren ihn sehr deutlich. Diesmal konnten sich die Mädels jedoch direkt wieder rappeln. Das Spiel war von nun an auf einer Augenhöhe beider Mannschaften. Wir konnten vor allem unser Angriffsspiel über Außen durchsetzen und fanden zu alter Stärke bei unseren Aufschlägen zurück. Kombiniert mit einigen überraschenden Angriffen aus der Mitte kam es so letztendlich zum Satzgewinn des dritten Satzes mit einem 25:22 Erfolg. Im vierten Satz kamen leider einige Ungenauigkeiten in unser Spiel. Grundsätzlich galt das Gleiche wie schon für den dritten Satz, aber unsere Aufschläge verloren etwas an Druck und es kamen leichte Ungenauigkeiten in der Annahme hinzu. So verloren wir diesen Satz leider mit 19:25 Punkten und es kam wieder zum Tiebreak. Auf beiden Seiten wurde die Kondition der Spielerinnen nun immer knapper. Leider konnte sich die gegnerische Mannschaft zur Hälfte des Satzes einen sehr komfortablen Vorsprung erarbeiten durch sehr starke Angriffe ihrerseits. So kam es zum Stand von 4:9 für Lichtenrade. Darauf folgte allerdings eine grandiose Aufschlagsserie von einer unserer Spielerinnen. Endlich wurden die Emotionen zu einem Vorteil unserer Seite und der Gegner wurde immer unsicherer. Die Serie hielt sogar bis zu einem Stand von 10:9. Danach konnte Lichtenrade zwar noch einmal einen Punkt erkämpfen, aber unsere Mädels waren nun so „on fire“, dass es zu spät für Lichtenrade zum Zurückschlagen war. Am Ende besaßen wir auch noch mehr Kondition und konnten so auch den letzten Satz mit 15:10 für uns entscheiden. So gewannen wir also beide Spiele mit 3:2 Sätzen!

Insgesamt war es also ein recht gelungener, aber auch sehr anstrengender und schlauchender Saisonstart, wohl auch durch die Hygieneregeln, mit wenigstens 4 von den möglichen 6 Punkten in die Bezirksklasse für unsere Damen 4. Das Potenzial und das spielerische Können konnten unsere Mädels sehr gut präsentieren. Dennoch waren einige Satzverluste unnötig und nur der Unkonzentriertheit zuzurechnen. Daran muss zwar noch gearbeitet werden, aber die Ziele in spielerischer Sicht für diesen Spieltag wurden in weiten Teilen sehr gut umgesetzt und dementsprechend haben wir auch beide Spiele gewinnen können!

 

Am vergangenen Wochenende fanden die Berliner Meisterschaften der U 16w statt. Die Mädels um Morten Gronwald konnten sich im ersten Spiel gegen RPB II mit 2:1 (1. Satz 24:26) durchsetzen und damit motiviert auch gegen BVV sicher 2:0 gewinnen. Der 3. Gegner in der Vorrunde hieß TM, die gegen den BVV allerdings 1:2 verloren hatten. So blieb nur ein Sieg gegen TM für das sichere Erreichen des Halbfinales, welches dann aber ebenfalls mit 2:0 gelang. Da kein Schiedsgericht mehr anstand, konnten die Mädels als Gruppenerste die Halle dann am Samstag verlassen.

Am Sonntag musste dann gegen den Gruppenzweiten der anderen Gruppe, dem KSC angetreten werden. Hier wurde es schon knapper, aber mit einem 2:1 - Sieg war dann das Finale perfekt. Mit Sarah, Svenja, Alina, Mireya, Ceyda, Valentina und Larrea als Libera sowie den Wechselspielerinnen Aisha und Natalia ging es dann gegen RPB I ins Finale. Gegen die Mädels aus Prenzlauer Berg konnte aber nicht ausreichend dagegen gehalten werden, sodass wir uns deutlich mit 0:2 geschlagen geben mussten. Dennoch ein tolles Ergebnis und die Beteiligung an den Nordostdeutschen Meisterschaften am 07.03.2020 in Sachsen-Anhalt. - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH - auch an RPB I.

Gute Besserung für Tuana, die leider gesundheitsbedingt nicht dabei sein konnte.

U16w BM2020 1

U16w BM2020 2

U16w BM2020 3

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